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Freitag, 19. Juni 2015

Teresa von Ávila (16. Jahrhundert)







   Bewahre mich vor dem Drang,

bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.




     Bewahre mich vor Aufzählung endloser Einzelheiten 
und verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen. 





     Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und
Beschwerden. 
Sie nehmen zu - und die Lust, sie zu beschreiben,
wächst von Jahr zu Jahr.


Sonntag, 10. Mai 2015

...das versteh einer ...

 Oh, GROßER GEIST der Mikrowelle
den ganzen Tag sitz ich vor DIR
und rühr mich nicht mehr von der Stelle,
gegrüßet seist DU mir.

DEIN Anblick lässt mich nicht mehr los,
seh DEINE Lichter blinken,
DU bist einfach nur famos,
so gut wie Wurst und Schinken.
 Erheben kann ich nur mein Haupt
und meine Augen Strahlen,
es sei mir bitte doch erlaubt,
du kannst mir gut gefallen.
Und wenn ich dann vom Schlaf erfasst
in DEINER Nähe schlummer,
so bin ich gern DEIN Fressnapfgast,
das stillet allen Kummer.



PS: Keiner versteht mich!



Donnerstag, 11. September 2014

Ibi's





In Hotel's gehobener Ausstattung kann der Gast durchau's Hinweistafeln in exklusiver Tiefengravur erwarten.



Montag, 16. April 2012

Rätsel




...wie heißt jener geheimnisvolle Ort,


an  dem leider nur einmalig 
   übergelaufen ist,
was mir an jenem  gesuchten Ort regelmäßig  
   in einer seiner Vorstufen überläuft?...

Hinweise: ... ist genug davon da ...
                          und
                 ... zweimal rum ...



Heute leider ohne Bild!




Donnerstag, 9. Februar 2012

wwwinter

... und die friedl schaut am fenster, denn ...





wenn's im Febrer heftig schaneit, ist der Maärzen nicht mehr waeit
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Sonntag, 27. November 2011

advent

advent, advent die frieda rennt
durch des Waldes schneiße
und weil derzeit ja winter ist
liegt in der schneiße
schnee

Freitag, 19. August 2011

hier und die welt


Hier eines der eindrucksvollsten Bilder, dass die hohe Kunst der Fotografie jemals hervorgebracht hat (aus dem neusten BOAZ): Man beachte die beruhigend ausgewogene Dynamik, die kontrastreiche Kontrastarmut und besonders die Gestaltung des mittleren Hintergrundes mit der passgenauen und doch so minimalistischen Einfügung des Laternenmasten als Baumstamm, ja Baumstammsymbol, in markantem Hinweis auf die Leidensfähigkeit der Flora und Fauna. Nicht zu vergessen das Thema Mensch, der in der Beschränktheit seiner nur beidhändigen Fähigkeiten, Fähigkeiten entwickelt, rechtshändig zu trinken (bibamo, ergo sum) und eingedenk der beschränken Resourcen auch vorratshaltend agiert.


Der unterlegte Text birgt ein weiteres tiefgründiges Merkmal menschlicher Zerissenheit, Unvollkommenheit und doch genial schöpferischer Schönheit.


Pure Freude und Zufriedenheit nach dem Heimsieg im eigenen Lager (O-Ton)





Und so kann man dem Fotografen nur zurufen: ....... weiter so ........!!!!




Sonntag, 17. April 2011

für A - B - F (zum Trost)

Die Geschichte vom rosa Schwein ist so schön (schnief), dass ich nicht umhin konnte, in der letzten vom Schneuhupfen durchniesten Nacht mir Struktur, Reimform und Gedankensplitter zurechtzulegen und sie heute in die Form einer Ballaballalade zu gießen.

So leset nun dieses Werk mit Andacht und Wehmut auch im Andenken an eine alte stinkende Dreckpuppe.




Ballaballalade vom rosa Schwein



oh, Tante Klein

das ist ja fein

ein rosa Schwein

leg es hinein!

-

wenn sie dann geht

am Abend spät

wird ganz diskret

das Schwein verschmäht

-

der Tag war schön

es muss jetzt gehn

die Tante Klein

die mit dem Schwein

-

so ist es fein

mein Kind schlaf ein

und träum recht fein

ganz ohne Schwein

-

das Kind wird bös

Mama nervös

Nerven porös

Nacht desaströs

-

mein Kind schlaf ein

bist doch noch klein

das muss jetzt sein

dein Bett ist fein

-

noch ein Versuch

auch wenn ich fluch

jetzt ist‘s genug

das Schwein ich such

-

nein, ist das fein

das Kind schläft ein

das kann nicht sein

im Arm das Schwein

-

-

Zeit vergeht

Schwein besteht

-

-

Kind ist jetzt groß

Schwein werd ich los

wie mach ich’s bloß

-

nicht in den Müll

weil ich’s nicht will

bedeutet viel

-

meine Idee

Flohmarkt ich geh

Ein Euro, yeah

-

ein Kind erfreut

Schwein tust mir leid

war schön die Zeit

-

nicht für ein Kind?

für einen Hund?

Schwein am Abgrund

-

Schwein, komm zurück

bist unser Glück

mein bestes Stück

-

der Euro zwei?

ist Einerlei!

Schwein, ach, verzeih!

-

-

-

und die Moral von der Geschicht

verkaufe rosa Schweine nicht






-


Sonntag, 6. März 2011

...heute Ruhetag...


frühlinks



häschen in dem garten
saß und sonnte sich
wollt auf frühling warten
ebenso wie ich

sie lasen eine aus der küche zugerufene gemeinschaftsproduktion von s + w
tätääää, tätääää, tätääää

Sonntag, 16. Januar 2011

Fremoren

-

Es grutzt der Zatz im Waserum,
molzt seine Larben hern,
der Morpfel morcht das Pladesum
die Straben stirben stern.

Da forcht der Pfluh: "Seid pfledig, pfluht,
vermahrt obpflau getockt!",
selbohn begrahnt die Ackelpfrutt,
umtrahnt den Lerb abstrockt.

Fazert:

Wenn Manzel rofen nach Antrekt,
es arnt behaupt - verteckt!



-

Samstag, 1. Januar 2011

das ist so gut, das könnte von mir sein ...








bitte das datum beachten





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---------------------so geht's jetzt! ----------------------- mit Nachtrag!

-


6 Uhr Wecker

endlich!

endlich?

Duschen

Henkersduschen

der Tag fängt gut an – kein Frühstück

Köfferchen

--------Guten Morgen!

guten? Morgen

--------ihr Bett steht bereit

na toll!

Sekunde um Sekunde rückt der Termin näher

der Termin

Guten Morgen, Herr Doktor

so, es verzögert sich etwas

Fristverlängerung

Galgenfristverlängerung

Verlängerungsgalgenfrist

Galgenverlängerungsfrist …

Sekunden, Minuten, Stunden

heute doch nicht?

---------ziehen sie das Hemd an!

das Hemdzieht mich nicht an

es ist nicht anziehend

es ist so kurz wie meine Frist

zu kurz

dass Fristen so kurz sein können!

jetzt geht’s schnell

Trost: Bald ist es vorbei, vielleicht eine Stunde

oder zwei…

aber es ist eben noch nicht vorbei

und das Hemd ist kurz

kurzatmig

und Papierdecken können warmhalten

wenn ich’s mir einbilde

----------es hat aber 24 Grad!

nicht 15?

----------die Handschuhe kommen

(wegen der Fingergabdrücke?

na klar, weshalb sonst!)

-----------verschleiert, vermummt

ist doch verboten oder?

Taliban?

Blödmann

Fluchtgedanken!

Wohin? Wie? Nackt?

der Flur ist noch kälter

Beschluss zu bleiben!

----------hat was scharfes in der Hand

und ich? Nichts

Angst – nein hab ich nicht

nur Furcht

fang endlich an!

worauf wartest du?

--------hatte schon lange angefangen

alter Angsthase

--------Ist schon am Herzen

und wieder Angst

ich sehe alles

und doch nichts

--------Luft anhalten

---------ganz locker bleiben

ja, Herr Doktor

-------einen anderen Katheter, bitte, 32

Mist, war mir klar

---------komme nicht um die Kurve

Angsthase

---------Luft anhalten

----------links ok, bestens

na ja

----------jetzt rechts

stent, stunt, stand, stint

warum kein einfacher deutscher Begriff wie

selbstentfaltendes Herzkranzgefäßerweiterungsspeziallegierungsdrahtgeflecht?

genau zuhören, wie er’s ausspricht

----------weiteratmen

ach so, ja

----------bitte den …

???

also doch, war klar

----------… Monitor kippen!

Schwarzseher

---------nicht atmen

---------weiteratmen

---------Druckverband

bitte?

fertig?

meine Bettdecke

-------- zwei Stunden Bein nicht anwinkeln

---------tick, tack, 7200 mal

Bein bewegen

vorsichtig

Feigling

---------tick, tack, 3600 mal

Bettkante

Feigling

hallo, Herr Doktor

--------nix!

nix?

--------nix!

mir wär’s ja recht, aber wozu zahl ich Krankenkasse?

Großmaul, Blödmann

---------tick, tack, 3600 mal

Cappuccino

zwei

das Leben ist schön

Feigling

-

-



-

Nachtrag



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Und neben mir

das Leben am seidenen Faden

am Draht

----------------Bsssssssssssssssszzzh

Hightec

Leben ohne Pulsschlag

eine kleine Pumpe

-----------------Bsssssssssssssssszzzh

zwei Akkus

ein Netzgerät

Notstromakku

----------------Bsssssssssssssssszzzh

geschenkte Tage

geschenkte Wochen

geschenkte Jahre?

----------------Bsssssssssssssssszzzh

am Fußende hockt der „Boandelkramer“

„Wos is jetz des?“

„Dann kimm i halt spater!“

-------------------Bsssssssssssssssszzzh








-

Mittwoch, 8. Dezember 2010

die nacht beginnt, der tag entfloh
- abends ist das meistens so -
am morgen wird es wieder hell
- im sommer geht das auch ganz schnell -
doch seid nicht bang zu düstrer nacht
- auch wenn das mancher gerne macht -
- denn alldieweil -

pause


es wacht auf seinem fensterbrett
- ganz munter und auch recht adrett -
man weiß nicht katze oder hund
- es sei egal sie ist gesund -
lieb vaterland magst ruhig sein
- wer hier nicht darf der kommt nicht rein -

Donnerstag, 4. November 2010

hrbstmprssnn


tage kurz - blätter sturz

sonne tief - nase schnief

wetter nass - wenig spass

winde stark - himmel dark

luftdruck tief - zimmer mief

nächte kalt - advent bald

garten später - winter räder

aussicht grau - laune mau

getag mit burts - heute schnurz

heizung brennt - gasuhr rennt

sauger laub – ohren taub

säge ketten – ständig, wetten?

schornstein rauch – nachbar auch

mahlzahn grüß - ach wie süß

kaffee nein - tee allein

moral gedicht? - lieber nicht!

oder doch - oder noch


herbst hallo – bist halt so